Wissenswertes zu

Taufe - Erstkommunion - Firmung - Ehe - Beisetzung

Taufe
Getauft wird zum Wunschtermin samstags oder sonntags um 14.30 Uhr, oder natürlich auch in einer Vorabendmesse samstags um 18.00 Uhr oder sonntags in einem Hochamt um 9.00 oder um 10.30 Uhr.
Die Traufe ist das „Eingangstor zur Kirche. In der Regel entscheiden die Eltern für ihr Kind, dass es getauft wird. Die Eltern versprechen, dass sie ihr Kind im Glauben begleiten. Die Paten versprechen, die Eltern dabei zu unterstützen. Ein Pate muss katholisch sein. Zur Taufe gebraucht werden ein Taufkleid und eine Taufkerze. Die Eltern melden ihr Kind im Pfarrbüro zur Taufe an. Im Stammbuch wird die Taufe eingetragen.

Erstkommunion
Die Erstkommunion wird an den Sonntagen nach Ostern gefeiert.
Die Kinder machen einen weiteren Schritt in die Kirche hinein. Sie gehören dann zur vollen Eucharistiegemeinschaft und dürfen an der Kommunion im Gottesdienst teilnehmen. Vorberietet werden die Kinder in Gruppen durch Katecheten aus dem Elternkreis und durch den Pfarrer im Religionsunterricht. Die Erstkommunion wird in den Gemeindebüchern registriert und kann im Stammbuch eingetragen werden.

Firmung
In der Firmung entscheidet sich der heranwachsende Christ zur vollen Teilnahme an der Kirche.
Er ist nun Kirchenmitglied mit allen Rechten und Pflichten. In der Gabe des Heiligen Geistes empfängt er die Kraft zu einem christlichen Leben. Die Vorbereitung erfolgt durch die Gemeindekatechese, in Projektgruppen und in der Vorbereitung von Gottesdiensten. Firmlinge sollten mindestens 14 Jahre alt sein. Das Sakrament der Firmung spendet der Bischof. Gefirmt wird alle zwei Jahre. Die Vorbereitungszeit dauert etwa sechs Monate.

Ehe
Das Sakrament der Ehe spenden sich die Eheleute gegenseitig.
Die Vorbereitung erfolgt durch den Seelsorger und in einem Gruppengespräch von Brautleuten. Die Eheschließung sollte frühzeitig (Ein Jahr vorher) angemeldet werden. In der Regel sind Trauungen am Samstagnachmittag. Die Trauung kann in einer Wortgottesfeier oder in der Eucharistiefeier stattfinden. Voraussetzung ist die Ehefähigkeit der Brautleute, ihr freier Wille, eine Verbindung auf Lebenszeit eingehen zu wollen und Kindern das Leben schenken zu wollen und dies nicht von vorneherein auszuschließen. Die Eheschließung wird in den Kirchenbüchern eingetragen und an das Taufpfarramt gemeldet.

Krankensalbung
Das Sakrament der Krankensalbung ist eine Stärkung für alte und kranke Menschen. Früher wurde es “letzte Ölung” genannt, und war als Sterbesakrament gedacht. Heute kann es jederzeit empfangen werden. Es empfiehlt sich, dass der kranke oder alte Mensch noch bewusst an der Feier teilnehmen kann.
Wenn Sie die Krankensalbung empfangen möchten, oder für einen Angehörigen wünschen, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro.

Beisetzung
Gefeiert wird die Beerdigung mit einer Trauerfeier oder einem Totengottesdienst, in der Regel werktags um 14.30 Uhr.
Anschließend erfolgt die Beisetzung nach den örtlichen Gegebenheiten in Erdbestattung oder Urnenbeisetzung. Die Anmeldung erfolgt über das Beerdigungsinstitut oder durch die Angehörigen. Vor der Trauerfeier findet ein Gespräch mit dem Seelsorger statt. In der Ansprache im Gottesdienst können wichtige biografische Daten aus dem Leben des Verstorbenen erwähnt werden. Die Bestattung der Toten gehört zu den Werken der Barmherzigkeit.